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Bin ich Alkoholabhängig ? , Autor -> quasimodo

 
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quasimodo



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldedatum: 10.04.2010
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: Sa 17.07.2010 01:43    Titel: Bin ich Alkoholabhängig ? Antworten mit Zitat

Hier ein paar Fragebögen die gern für Screenings verwendet werden:


LAST (Lübecker Alkoholismus Screening Test) (Rumph, H.-J. Hapke, U.John, U.)

1.Sind Sie immer in der Lage, Ihren Alkoholkonsum zu beenden, wenn Sie das wollen?
2.Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass Sie Ihren Alkoholkonsum verringern sollten?
3.Haben Sie schon einmal wegen Ihres Alkoholtrinkens ein schlechtes Gewissen gehabt oder sich schuldig gefühlt?
4.Haben Ihre (Ehe-)Partner oder Ihre Eltern oder andere nahe Verwandte sich schon einmal über Ihr Trinken Sorgen gemacht oder sich beklagt?
5.Haben Sie wegen des Trinkens einmal Probleme am Arbeitsplatz bekommen?
6.Ist Ihnen schon einmal gesagt worden, Sie hätten eine Störung der Leber (z.B. Fettleber oder Leberzirrhose)?
7.Waren Sie einmal in einem Krankenhaus wegen Ihres Alkoholkonsums?

Auswertungshinweise:
Jede "Ja"-Antwort der Fragen 2 bis 7 wird mit einem Punkt gewertet, bei Frage 1 wird eine "Nein"-Antwort mit einem Punkt bewertet.Die Autoren gehen davon aus, dass bei einer Summe von 2 oder mehr Punkten ein Alkoholmissbrauch oder eine Alkoholabhängigkeit vorliegt.


CAGE (Ewing, 1984)

1.Haben Sie jemals daran gedacht, weniger zu trinken?
2.Haben Sie jemals bei anderen Menschen Anstoß erregt, weil Sie nach deren Meinung zu viel trinken?
3.Haben Sie sich jemals wegen Ihres Trinkens schuldig gefühlt?
4.Haben Sie jemals morgens als erstes Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren
oder einen Kater loszuwerden?

Auswertungshinweise:
Bei zwei und mehr Ja-Antworten ist schädlicher Gebrauch/Alkoholmissbrauch oder eine Alkoholabhängigkeit wahrscheinlich

Quelle: Alkohol: Diagnose


ICD–10

Die ICD-10 definiert sechs Kriterien, von denen mindestens drei erfüllt sein müssen, um die Diagnose Alkoholkrankheit stellen zu können:

* starker Wunsch oder eine Art Zwang, Alkohol zu konsumieren (Craving)
* verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf die Menge, den Beginn oder das Ende des Konsums
* körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Konsumreduktion
* Nachweis einer Toleranz (um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich)
* fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Alkoholkonsums (erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen)
* anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen (wie z.B. Leberschädigung durch exzessives Trinken, depressive Verstimmungen infolge starken Alkoholkonsums oder eine Verschlechterung der kognitiven Funktionen)

Quelle: wikipedia.Alkoholkrankheit


alkoholsucht-test.php
Disorders Identification Test (AUDIT)
_________________
„Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.“

Werner von Siemens
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quasimodo



Geschlecht: Geschlecht:männlich
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Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: So 18.07.2010 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Alkoholkrankheit

"Eine Alkoholkrankheit (oder Alkoholabhängigkeit, Äthylismus), früher auch „Dipsomanie“, „Potomanie“, „Trunksucht“, „Alkoholsucht“ oder „Alkoholismus“ genannt, ist eine Abhängigkeit von der psychotropen Substanz Ethanol. Es handelt sich um eine progressive Krankheit, in deren Verlauf sich die Beschaffung und der Konsum von Alkohol zum lebensbestimmenden Inhalt entwickeln kann. Typische Symptome sind der Zwang zum Konsum, fortschreitender Kontrollverlust, Vernachlässigung früherer Interessen zugunsten des Trinkens, Leugnen des Suchtverhaltens, Entzugserscheinungen bei Konsumreduktion, Nachweis einer Toleranz gegenüber Alkohol („Trinkfestigkeit“)[1] sowie der Veränderung der Persönlichkeit[2].[3]

Der übermäßige Konsum wird auch als Alkoholabusus oder Alkoholmissbrauch (Alkoholkonsum mit nachweislich schädlicher Wirkung) bezeichnet, im medizinischen Jargon manchmal stark vereinfachend auch als C2-Abusus (Die chemische Summenformel von Ethanol ist C2H5OH, C steht für Kohlenstoff)."




Den ganzen Artikel bei Wikipedia
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„Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.“

Werner von Siemens
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